Konzept

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Ganztagskonzept der Regenbogenschule

  

Einleitung

 

Die Regenbogenschule ist eine Grundschule der Stadt Göttingen, die zurzeit 195 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre besuchen. Die Ganztagsschule wurde zum Schuljahr 2015/16 für die 1. und  2. Klassen eingeführt. Derzeit nehmen 65 Kinder an dem Nachmittagsangebot teil,  das zweieinhalb Stunden umfasst und Mittagessen, Lernzeit und Freizeitangebote beinhaltet. Im Anschluss daran kann als weitere Betreuungsmöglichkeit der Junior- Club gebucht werden. Zum Schuljahr 2016/17 soll die Ganztagsschule um die Jahrgänge 3 und 4 erweitert werden. Die offene Ganztagsschule in Elliehausen ist eine Kooperation von Schule, der Stadt Göttingen und einem freien Träger – in diesem Fall der AWO Göttingen gGmbH.

 

1          Freier Träger – AWO Göttingen gGmbH

Die Arbeiterwohlfahrt (nachfolgend AWO) gehört zu den sechs Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Frauen, Männer und junge Menschen sind ehren- und hauptamtlich Tätige und Mitglieder, die in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitwirken. Sie möchten mit ehrenamtlichen Engagement und professionellen Dienstleistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpfen.

Das Handeln der Arbeiterwohlfahrt wird durch die Grundsätze Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit beeinflusst.

 

2          Ziel und Bildungsbegriff

Die offene Ganztagsschule an der Regenbogenschule wurde mit dem Ziel eingerichtet, mehr Bildungsgerechtigkeit für die Schüler des Einzugsgebiets zu erreichen und dem Bedarf der Eltern nach längeren Betreuungszeiten Rechnung zu tragen. (Vergleiche dazu Rahmenkonzept für eine Zusammenarbeit von Schule, freien Trägern der Jugendhilfe und der Stadt Göttingen.)

Die LehrerInnen und MitarbeiterInnen der Kooperationspartner vertreten gemeinsam den Bildungsbegriff, der in der Rahmenvereinbarungen des Kultusministeriums Niedersachsen mit der Stadt Göttingen niedergelegt ist.

Die gemeinsamen Ziele von Schule und Träger lassen sich in folgende Themenbereiche untergliedern:

Partizipation, Eigenverantwortung, Mitverantwortung:

-        miteinander Lernen und Leben, unter Berücksichtigung der Entwicklung von Kindern, innerhalb der Gruppe und der vorgegebenen Rahmenbedingungen

-       Teilhabe an Gestaltungsprozessen innerhalb der Gruppe

-       Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun in der Gemeinschaft

Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit:

-       erkennen, umsetzen und weiterentwickeln des eigenen Könnens

-       lernen, Gefühle wahrzunehmen und dadurch Verhalten und Handeln in unterschiedlichen Situationen bewusster einsetzen zu können

Soziales Lernen:

-       Erlernen von sozialen Werten

-       kulturellen Normen und

-       Regeln für das menschliche Verhalten in einem sozialen System

Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Kinder sich als selbst handelnde Individuen erfahren und die Erwachsenen sie als solche ernst nehmen. Diese Wertschätzung schafft den Kindern Freiräume für eigene Entscheidungen und Bewährungsfelder.

 

3          Kindliche Entwicklungsbesonderheiten

Mit dem Schulalter eröffnen sich Kindern zunehmend Lebensbereiche und Handlungsräume, in denen der Kontakt zu Gleichaltrigen von ausschlaggebender Bedeutung ist. Das Zusammensein und die Auseinandersetzung mit Freunden in der „Peer-Group“ ist für diese Altersphase ein bedeutsames Übungsfeld zur Bewältigung späterer Lebenssituationen.

Das Aufgreifen der kindlichen Interessen und Bedürfnisse, ihres Lebens- und Gruppenalltags und das Einbeziehen dieser in die pädagogische Planung ist einer der Schwerpunkte unserer Arbeit mit den Kindern. Die praktische Umsetzung und das Ziel  gestalten die Kinder dabei mit.

 

 

 

 

4          Pädagogische Grundsätze in Bildung, Erziehung und Betreuung

 

Die in der Ganztagsschule der Regenbogenschule eingesetzten Personen legen ihrer Arbeit den oben beschriebenen Bildungsbegriff zu Grunde und gestalten in dessen Sinn die Bildungsprozesse in der Ganztagsschule.

Dem Leitbild der Regenbogenschule folgend, ist es das Ziel unserer Arbeit in der Ganztagsschule, ein attraktives und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot bereitzustellen. Die Kinder sollen zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln befähigt werden. Ein Gemeinschaftsgefühl soll entwickelt und stärkt werden. Gleichzeitig soll eine Lernkultur entstehen, die die Kinder fordert und fördert und in ihrer individuellen Entwicklung unterstützt. Die Grundlage unserer Arbeit bildet die Wertschätzung gegenüber dem Kind und seiner Persönlichkeit.

Die Ziele Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Geborgenheit, Gemeinschaftsgefühl und Förderung des individuellen Lernens konkretisieren sich in den verschiedenen Bereichen der Ganztagsschule.

 

4.1      Stammgruppen

Die im Ganztagsbereich angemeldeten Kinder sind in Stammgruppen eingeteilt, die von   jeweils zwei pädagogischen Fachkräften betreut werden. Die pädagogischen Fachkräfte sind kontinuierliche  AnsprechpartnerInnen und Bezugspersonen für die Kinder, wodurch eine Vertrauensbasis geschaffen werden kann. Sie betreuen den Mittagstisch und die Anferti­gung der Hausaufgaben in festen Gruppen und gestalten die Freispielzeiten mit den Kindern.  Feste Gruppen und Räume, Kontinuität bei den Bezugspersonen und ein struk­turierter Tagesablauf geben den Kindern Geborgenheit und stärken das Zusammen­gehörigkeitsgefühl. Die Stammgruppen sind jahrgangsübergreifend zusammengestellt, so dass die Kinder voneinander lernen, sich gegenseitig helfen und neue soziale Kontakte knüpfen können. Auf diese Weise wird die soziale Kompetenz gestärkt.

 

4.2      Mittagstisch

Das Mittagessen wird in den Stammgruppen eingenommen, wobei jeder der beiden Gruppen 30 Minuten zu Verfügung stehen. Geliefert wird das Essen von der Stadt Göttingen (www.schulessen.goettingen.de)

Eine städtische Küchenkraft trägt die Verantwortung für die Ausgabe der Mahlzeit und das Eindecken der Tische. Einige Kinder, die Freude daran haben, Aufgaben für die Gemeinschaft zu übernehmen, unterstützen als "Tischdienst" die Küchenkraft beim Eindecken für die 2. Essensschicht.

Die Kinder kommen als Stammgruppe gemeinsam mit ihren pädagogischen Fachkräften zum Essen. Während der Mahlzeiten gibt es verschiedene Regeln, die einen entspannten Rahmen gewährleisten sollen. Jedes Kind ist gefordert, diese Regeln zum Wohl der Gemeinschaft einzuhalten.

 

4.3      Lernzeit

Die Lernzeit wird von LehrerInnen und pädagogischen Fachkräften gemeinsam gestaltet. In dieser Zeit  werden die Kinder bei der Anfertigung der Hausaufgaben und bei individuellen Lern- und Übungsphasen betreut.

Die Inhalte der Lernzeit stehen z. T. in direktem Zusammenhang mit den Inhalten des Schulvormittags. Sie gehen aus den Unterrichtsinhalten hervor, vertiefen sie und bieten Übungen an. Daneben stehen den Kinder auch Materialien zur Verfügung, die neue Themen erschließen. Die angebotenen Unterrichtsmaterialien und Übungsformen sind den Kindern z.T. aus dem Schulvormittag bekannt, so dass sie selbstständig genutzt werden können.

Die Inhalte und Materialien sowie die Lernpartner der Lern- und Übungsphasen können von den Kindern überwiegend frei gewählt werden. Dabei setzen sich die Kinder eigene Ziele und arbeiten eigenverantwortlich und weitgehend selbstständig. Darüber hinaus werden in der Lernzeit individuelle Forder- und Fördermaßnahmen durchgeführt, um ausgewählte Kinder (entsprechend Förderkonzept der RBS) gezielt zu unterstützen.

 

4.4      Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften sind erweiterte Lerngelegenheiten und werden sowohl von pädagogischen Fachkräften als auch von Lehrerinnen angeboten. Die Themen der Arbeitsgemeinschaften werden so untereinander abgestimmt, dass ein vielfältiges Angebot entsteht, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihren individuellen Interessen zu folgen. Die Kinder entscheiden eigenverantwortlich nach ihren Bedürfnissen, ob sie an bis zu drei fachbezogenen Arbeitsgemeinschaften teilnehmen oder in der Freispiel AG im ungebundenen Angebot ihre Freizeit gestalten. Die Arbeitsgemeinschaften werden halbjährlich neu gewählt, wodurch die Kinder verschiedene Angebote kennen lernen, ihre Interessen entdecken und Kompetenzen weiterentwickeln können.

 

4.5      Freispiel

In den Freispielphasen vor oder nach dem Mittagessen oder während der Freispiel AG geben die pädagogischen Fachkräfte den Kindern die Möglichkeit den eigenen Handlungsspielraum zu nutzen. Die Kinder haben die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie müssen im sozialen Kontext Entscheidungen treffen, sich behaupten und Eigenverantwortlichkeit entwickeln.

Das Freispiel bietet in besonderem Maß die Voraussetzung, die eigene Kreativität zu entwickeln und in der Auseinandersetzung mit anderen die eigenen sozialen Kompetenzen zu erweitern. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder wertschätzend und respektvoll und schaffen so eine sichere und freundliche Atmosphäre, in der sich die Kinder geborgen fühlen und ihre Stärken entwickeln können.

 

5          Zeitstruktur

In der Regenbogenschule Elliehausen werden seit Beginn des Schuljahres 2015/2016  Kinder der 1. und 2. Klassen in der Zeit von 12.45 Uhr bis 15.15 Uhr in zwei Stammgruppen betreut. In jeder Stammgruppe sind zwei pädagogische Fachkräfte tätig.

Das gemeinsame Mittagessen in der Zeit von 12.45 Uhr bis 13.45 Uhr eröffnet den Nachmittag. Es wird  in zwei Gruppen in  je 30 Minuten eingenommen. Die jeweils andere Gruppe befindet sich währenddessen in der  Bewegungszeit. Daran anschließend folgt die Hausaufgabenbetreuung. Von 13.45 Uhr bis 14.30 Uhr können alle Kinder in einem betreuten Rahmen ihre Hausaufgaben bearbeiten. Danach finden im Zeitraum von 14.30 Uhr bis 15.15 Uhr die AGs und das Freispiel statt.

Die offene Ganztagsschule endet um 15.15 Uhr.

 

6          Raumkonzept

Die bauliche Situation in der Regenbogenschule macht eine Doppelnutzung vieler  Räume notwendig.

Bis der Bau der Mensa abgeschlossen ist, findet das Mittagessen in der Eingangshalle der Schule statt. Dafür steht kindgerechtes Mobiliar, sowie eine mobile Essenausgabestation zur Verfügung.

Während der Lernzeit stehen vier Klassenräume und zwei Gruppenräume für vier Haus­aufgabengruppen zur Verfügung. Die sogenannten Gruppenräume werden von den Kindern genutzt, die keine Hausaufgaben erledigen müssen oder diese bereits angefertigt haben. Hier finden Kinder Materialien für das freie Weiterlernen.

Außerdem ist das weitläufige Schulhofgelände mit Spielmöglichkeiten, in Form eines Spielplatzes und Outdoor-Spielmaterial, nutzbar. Dazu zählen insbesondere das grüne Klassenzimmer und eine großzügige Rasenfläche.

Zur Durchführung der AGs stehen sowohl vier Klassenräume, zwei Gruppenräume ein Werkraum und ein Computerraum als auch die Aula, die Sporthalle und das Außengelände zur Verfügung.

 

7          Zusammenarbeit und Kooperation

7.1      Aufgabenverteilung und Zusammenarbeit der Kooperationspartner

 

7.1.1   Aufgabenverteilung

 

Die Ganztagsschule in Elliehausen wird in Zusammenarbeit mit der AWO Göttingen gGmbH umgesetzt. Aufgabe des Kooperationspartners ist dabei die Organisation, Vernetzung und Durchführung der jugendhilferechtlichen Nachmittagsangebote und die Unterstützung der Schulleitung bei der Organisation des schulischen Nachmittags.

In der Schule wird der Kooperationspartner durch die Koordinatorin vertreten. Sie führt wöchentlich eine Dienstbesprechung mit den pädagogischen Fachkräften durch und hält den Kontakt zu Schulleitung und Lehrerkollegium. Die Koordinatorin steht den pädagogischen Fachkräften, den Lehrerinnen und Eltern als Ansprechpartnerin in pädagogischen und organisatorischen Fragen zur Verfügung. Sie organisiert die Mittagsverpflegung und die Ausstattung der Ganztagsschule mit Materialien für den Freizeitbereich. Gemeinsam mit der Schulleitung führt sie Elternabende und Dienstbesprechungen des Ganztagsbereichs durch. Weitere Aufgaben der Koordinatorin sind aufgeführt im Rahmenkonzept der Stadt sowie den Aufgabenbereichen des Trägers.

Die pädagogischen Fachkräfte betreuen die Kinder in der Mittagspause mit Mittagstisch, der Lernzeit und den freien oder gebundenen Arbeitsgemeinschaften. Sie sind die Bezugspersonen der Kinder am Nachmittag.

LehrerInnen sind im Ganztagsbereich in der Lernzeit und den AGs eingesetzt. Während  der Lernzeit fördern sie die Kinder durch individuelle Fördermaßnahmen und die Anleitung von individuellen Lern- und Übungsphasen. Die für die Lernzeit erforderlichen spielerischen Lernmaterialien werden von den LehrerInnen ausgewählt und  bereitgehalten. Im Freizeitbereich bieten die LehrerInnen Arbeitsgemeinschaften in Absprache mit Koordinatorin und Schulleiterin an.

Pädagogische Fachkräfte und LehrerInnen stehen im ständigen Austausch über die Bedürfnisse einzelner Kinder und aktuell erforderliche pädagogische Maßnahmen, um eine bestmögliche Begleitung der kindlichen Entwicklung in der Grundschulzeit zu gewährleisten.

Im Anschluss an die Ganztagsschule wird je eine Busaufsicht von den pädagogischen Fachkräften und den LehrerInnen übernommen.

 

7.1.2   Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams ist eine besondere Chance der Ganz­tagsschule. Es können verschiedene Sichtweisen ausgetauscht und Kom­petenzen zusammengebracht werden. Um das Zusammenwachsen der Professionen zu fördern, ist ein passender organisatorischer Rahmen und der Wunsch voneinander zu lernen nötig.

An der OGS Regenbogenschule erarbeitet eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus pädagogischen Fachkräften und LehrerInnen die pädagogischen Grundsätze, löst organisatorische Fragen, trifft Absprachen zu Schulregeln und führt die Evaluation durch. Der Arbeitsgruppe gehören die Koordinatorin der AWO, die Schulleitung und zwei Mitglieder des Lehrerkollegiums sowie ein Vertreter des Schulelternrates an.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden in die jeweiligen Dienstbesprechungen des Kooperationspartners eingebracht und dort erörtert.

Gemeinsame Dienstbesprechungen oder Fortbildungen aller MitarbeiterInnen der Ganztagsschule finden im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten statt.

Zum Austausch von Informationen zwischen den Professionen nehmen die Koordinatorin und die Schulleitung regelmäßig an den Dienstbesprechungen des Kooperationspartners teil und führen wöchentlich eine gemeinsame Besprechung durch. Darüber hinaus ist zum Gelingen der Zusammenarbeit in den multiprofessionellen Teams ein vertrauensvoller, informeller Austausch der pädagogischen Fachkräfte und LehrerInnen unerlässlich.

 

7.2      Einbeziehung der Eltern

Ein Element der Arbeit in der offenen Ganztagsschule ist die Zusammenarbeit mit den Eltern.

Zur Information der Eltern findet jährlich, vor dem Anmeldezeitraum, ein Elternabend statt, an dem die Eltern über die Gegebenheiten, Chancen und Möglichkeiten der Ganztagsschule unterrichtet werden.

Bei der Anmeldung ihres Kindes in der Ganztagsschule entscheiden die Eltern, ob ihr Kind an drei oder vier Tagen teilnehmen soll und wählen ggf. den "freien" Tag aus.

Während des Schuljahres werden organisatorische oder pädagogische Inhalte durch Briefe an die Eltern weitergegeben.

Für kleine Mitteilungen der Eltern an die Mitarbeiter der Ganztagsschule oder umgekehrt wird das Hausaufgabenheft genutzt.

Zur Klärung von anderen Anliegen oder Sorgen können sowohl die Eltern als auch die MitarbeiterInnen der Ganztagsschule telefonische oder persönliche Gespräche nutzen.

Die Koordinatorin der Ganztagsschule ist  für die Eltern vormittags erreichbar, um Gespräche zu führen oder zu vermitteln.

Im Rahmen der jährlichen Evaluation können Eltern Kritik und Anregungen äußern und so Einfluss auf die Entwicklung der Ganztagsschule nehmen.

Darüber hinaus besteht für Eltern die Möglichkeit, sich aktiv in die Ganztagsschule einzubringen, indem sie als Ehrenamtliche z.B. eine AG anbieten oder sich als Lesehelfer engagieren.

 

 

7.3      Kooperation mit Externen

 

Im Ganztagsbereich ist eine Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern (z. B.  Sportvereinen) angestrebt. Diese können sich unter anderem in den Arbeitsgemeinschaften einbringen.

 

8          Organisation

  1. 8.1      Anmeldung und Aufnahme OGS

Die Teilnahme an der offenen Ganztagsschule beruht auf Freiwilligkeit. Bei einer Entscheidung für die Teilnahme, erfolgt die Anmeldung verbindlich für ein Schuljahr. Hierbei ist die Teilnahme an drei von vier Schultagen verpflichtend.

Die Anmeldung für den offenen Ganztag erfolgt ab März des jeweiligen Jahres. Die Platzvergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Bereits aufgenommene Kinder behalten ihren Platz nach erneuter Anmeldung.

Die Eltern schließen mit der Stadt Göttingen einen verbindlichen Vertrag über die Teilnahme am Mittagessen ab.

 

8.2      Evaluation

 

Einmal jährlich wird die Evaluation durchgeführt. Vorbereitet wird diese durch die Arbeitsgruppe, welche anhand der Ergebnisse die offene Ganztagsschule weiter entwickeln kann. 

 

Ausblick

Durch die geplanten umfangreichen An - und Umbauten in der Regenbogenschule wird sich die räumliche Situation für den Ganztagsbereich wesentlich verbessern.

Neben der notwendigen behindertengerechten Erschließung eines Teil des Gebäudes wird eine Mensa angebaut, die es erlaubt mit der, in der vollständig eingeführten Ganztagsschule zu erwartenden Schülerzahl, in zwei Schichten das Mittagessen auszugeben. Durch den Umbau der derzeitigen Pausenhalle wird ein Aufenthaltsraum mit Spiel-, Lern- und Rückzugsmöglichkeiten entstehen, der  im Ganztag genutzt werden kann. In Haus I wird ein zusätzlicher Gruppenraum eingebaut, und das jetzige "Lehrerzimmer" wird so vergrößert, dass alle MitarbeiterInnen der Ganztagsschule - Lehrerinnen und pädagogische Fachkräfte - gemeinsam darin Platz finden.

In zunehmendem Maße sollten in den kommenden Schuljahren die Kinder in die Konzeption und Gestaltung der Ganztagsschule mit einbezogen werden. Entsprechende Strukturen dafür müssen entwickelt und umgesetzt werden.